Wie kann man E-Liquids selber mischen? – Die Basics für jeden Dampfer

Wie kann man E-Liquids selber mischen? – Die Basics für jeden Dampfer

Wie kann man E-Liquids selber mischen? – Die Basics für jeden Dampfer. Wie kann man E-Liquids selber mischen? – Die Basics für jeden Dampfer – Viele Dampfer möchten ihre persönlichen Liquids herstellen. Dabei kommt es immer wieder zu dramatischen Fehlern. Diese können Symptome verursachen, wie Halskrazten oder starken Husten und Kopfschmerzen. Um diese zu vermeiden, kann einen einfache Erklärung helfen, wie Liquids am Besten gemischt werden können.

Dies ist im Grunde recht einfach, aber die Dosierung ist das A und O dabei. Welches Zubehör dafür nötig ist, und wie diese Liquids für die E-Zigarette tatsächlich selber gemischt werden können, das erklären wir in diesem Artikel.

Dieses Zubehör wird zum Mischen von E-Liquids benötigt

Grundlegend werden für das selber Mischen von E-Liuqids so genannten Liquid Basen verwendet. Diese sind in unterschiedlichen Nikotinstärken sowie nikotinfrei erhältlich. Zudem sind sie auch mit einem hohen oder geringen PG Anteil auf dem Markt zu finden. Der PG Anteil der Basisliquids sagt etwas darüber aus, wie später der Dampf ausfallen wird.

Wer eine hohe Dampfentwicklung wünscht, sollte ein Liquid mit hohem PG-Anteil wählen. Wer eher weniger Dampf möchte, oder ihn ein starker Dampf im Hals kratzt, der wählt ein Basis-Liuqid mit einem hohen VG Anteil. Nun muss noch ein Aroma-Liquid gewählt werden. Dieses dient dazu, die Basis zu aromatisieren. Weiterhin werden leere Liquidflaschen, ein Mischbehälter, frische und saubere Spritzen sowie Kanülen benötigt. Dann kann es auch schon los gehen.

So werden Liquids für die E-Zigarette gemischt

In dem folgenden Beispiel wird eine Mischung von 10 ml hergestellt. Das Aroma ist hier in diesem Fall Vanille, kann aber beliebig gewählt werden.

Als erstes wird die Basisi in den Mischbehälter gegeben. Hierfür einfach die Basis mit der leeren Spritze aufziehen. Die Markierungen auf der Spritze zeigen an, welche Menge aufgezogen wurde. Wer es noch einfacher möchte, setzt die Kanüle auf die Spritze, so lässt sich das Liquid ganz einfach einsaugen. Spritze in das Liquid halten, die Spritze hochziehen und bei 10 ml stoppen. Diese Menge kommt nun in den Mischbehälter. Jetzt fehlt noch das Aroma. Hier gibt es eine Grundregel: Lieber so wenig Aroma wie möglich hinzugeben, denn es kann später noch nachgegeben werden.

Außerdem braucht das Aroma ca. 3 Tage um sich voll zu entfalten. Wer also direkt eine höhere Dosierung wählt, läuft Gefahr, dass es am Ende viel zu stark aromatisiert schmeckt. Daher gibt man das Liquid mit dem Aroma immer Tröpfchenweise in die Basis. Genügend sind normalerweise 5% Aroma.

Aromaanteil unkompliziert selbst berechnen

Jetzt ist natürlich die Frage, wie lässt sich die Dosierung berechnen. Dazu gibt es eine ganz einfache Formel.

Basismenge in ml geteilt durch 100 ergibt Menge X

X entspricht dem Aromaanteil in Prozent

Dann nimmt man den Aromaanteil mal dem gewünschten Prozentanteil und erhält den Aromaanteil in ml.

Beispiel:

10 ml Basis / 100 = 0,1 ml

0,1 x 5 = 0,5ml Aroma

Es müsste also in die 10ml Basis 0,5ml Vanille-Aroma gegeben werden. Der Mischbehälter muss nach der Zugabe verschlossen werden. Danach wird die Mischung gut vermischt. Jetzt wird das fertige Liquid in eine leere Liquidflasche gefüllt. Der Geschmack kann sich bis zu einer Woche nach der Mischung noch verstärken.

Dies ist abhängig von den verwendeten Produkten. Sollte der Geschmack nach einer Woche noch nicht wie gewünscht sein, so kann erneut Aroma-Liquid hinzugefügt werden. Hier aber wieder nur mit der Tröpfchenmethode arbeiten, um eine Überdosierung zu vermeiden. Auf diese Weise lassen sich ganz unkompliziert auch eigene Geschmacksrichtungen erschaffen. Probieren geht hier über studieren. Rezepte findet man übrigens zahlreich auch in Dampferforen im Internet.

Diese Vorgaben gelten für E-Zigaretten und Liquids

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